Ach Freunde, ich weiß nicht
ob ich mich freuen soll oder in Depressionen
versinke.
Grund zum Freuen ist vor
allem das Wochenende, welches heute, am Freitag, startet.
Auch nicht schlecht ist, dass mir diese Woche auf der Arbeit
gesagt wurde, ich machte meine Sache ganz toll. Ist ja mal
besser als wenn's ganz scheisse wär.
Aber, ja genau, es gibt ein aber. War ja klar. Mit der genannten
Aussage ist auch verbunden, dass ich alle möglichen neuen
Aufgaben übernehmen soll. Und ich weiss nicht, ob ich
das will. Ich weiß auch nicht, was ich mache, wenn ich's
nicht will. Da kommt man auch schlecht raus, wenn man gesagt
bekommt: "Sie machen das so toll, wollen Sie nicht mal
dies und das machen?"
Ich bin jedenfalls schlecht darin, Leute vor den Kopf zu stoßen
und ich mache mir auch sehr ungerne Feinde bzw. Chefs, die
sich über mich ärgern. Das ist nicht so punkrockig
und irgendwo ist mein Leben auch nicht Punkrock. Man rutscht
doch so nach und nach in alle möglichen bürgerlichen
Verhaltensweisen rein und dabei will ich das gar nicht.
Andererseits will ich auch
kein Außenseiter sein. Wer hier mehr gelesen hat, weiss
dass der Harvey als Kind öfter mal Außenseiter
war. Und das ist scheisse. Nun würde ich gerne das Kunststück
versuchen, mit den meisten Leuten gut auszukommen, meine Sachen
gut zu machen und trotzdem mein eigenes Ding durchzuziehen
und mir den Individualismus zu bewahren.
Aber mir scheint, sobald die Mitmenschen etwas mehr durchschauen,
was für ein Typ man ist, da wenden sich schon einige
"kopfschüttelnd" ab. Hört denn diese Scheisse
nie auf?
Als Jugendlicher war das Leben verdammt hart, nicht so leicht
zu bewältigen. Nicht, weil ich Hunger litt oder von Papa
misshandelt wurde, einfach psychisch mit der Welt und allem
fertig zu werden. Und jetzt bin ich lange "erwachsen"
und es ist schon wieder so. Ich komme mir wie ein kleines
Kind vor, das nicht so recht Bescheid weiss und umringt ist
von Leuten, die sagen wo's langgeht. Es nützt ja auch
nichts, wenn ich mich innen drin für 'nen tollen Typen
halte und die Welt verbessern will oder einfach nur ganz dolle
individuell sein will und nach außen ist nix davon zu
merken. Aber es ist eben auch schwer und unlustig wenn man
allein dasteht mit seinem Anderssein.
Die beste Möglichkeit
wäre es also mal wieder, ganz groß im Lotto zu
gewinnen. Und als ich das versuche, sehe ich, dass die Internettippzentrale
mit dem letzten Gewinn von ca. 10 Euro, der noch auf meinem
virtuellen Konto lagerte, in die ewigen Jagdgründe entfleucht
ist. Gibt's nicht mehr die Seite! Fuck!
Wir lernen: nicht im Netz Lotto spielen. Warum auch, hier
ist eine Annahmestelle nur 200m entfernt und da verdient der
nette Türke, der mir auch manchmal tolle Musikzeitschriften
verkauft, dran.
Mein Unwohlsein kommt auch
daher, dass die Anzahl der in etwa gleichaltrigen Leute, mit
denen ich etwas anfangen kann, nach und nach auch immer weniger
wird. Und damit meine ich nicht nur die richtigen Kumpels,
sondern auch die potenziellen, also Menschen, die von ihren
Interessen, ihrem Aussehen oder ihrer Art her wie mögliche
Seelenverwandte erscheinen. Alles um mich rum ist am Zusammenziehen,
Heiraten, Kinder zeugen oder kriegen und die Gedanken, die
mit so was verbunden sind, gehen ganz weit an meinen Interessen
vorbei und sind auch nicht Punkrock. Aber vielleicht hätt'
ich auch nicht so intellektuellen Scheiss studieren sollen,
sondern 'ne vernünftige normale Arbeit mit den Händen
machen sollen.
Da kommen dann bestimmt nicht Leute und erzählen einem
was von der neusten Kunstausstellung oder der unglaublich
gelungenen Inszenierung eines Klassikers. Wovon ich komplett
überhaupt keine Ahnung habe.
Andererseits, wenn ich 'nem beliebigen Malocher etwas von
der neusten Audioslave oder
Van Der Graaf Generator oder auch Alkaline Trio
(so von wegen Punkrock) erzähle, dann stoße ich
da genauso auf Unverständnis wie vorher die anderen Leute
mit ihrem Kulturkram.
Das erfordert mal einen Musikwechsel.
Eben habe ich noch U2 gehört,
jetzt kommt 'ne alte Stiff Little
Fingers. Geil.
Aber nun, so schlimm ist
das alles doch wieder nicht mit den Seelenverwandten, immerhin
finde ich immer noch 'nen Kumpel zum Saufen!
Was aber richtig scheisse war diese Woche, ist dass ich ein
geniales Konzert verpasst habe. Ich musste auch für die
Arbeit noch einige Dinge erledigen und das hat leider ewig
lange gedauert. Das Konzert war für 21:00 Uhr angesetzt,
wobei ich mal vermutet habe, dass es erst um 22:00 anfängt.
Ich war denn etwa um diese Zeit mit allem fertig und zwar
so richtig, fertig, meine ich.
Und da dachte ich mir denn, scheisse wenn ich mich jetzt noch
da hin schleppe und dann komme ich ca. um 1 Uhr ins Bett und
morgen soll ich um kurz vor 6 aufstehen, das klappt doch alles
nicht. Bin halt nicht hart genug. Aber auf Dauer wenig schlafen
konnte ich noch nie gut, eher im Gegenteil. Ich war schon
immer sehr gut darin, auf Dauer lange auszuschlafen. Aber
das geht inzwischen auch oft nicht mehr, weil die innere Uhr
sich nicht so schnell von Woche auf Wochenende umstellt.
Heute zum Beispiel habe
ich mich um 6:10 Uhr völlig übermüdet aus den
Federn gehoben. Das geht mir ganz oft am Freitag so und zwar
nicht, weil ich Donnerstags bis tief in die Nacht Hitlist
tippe. Das war früher mal, jetzt packe ich das meistens
am Do nicht mehr. Stattdessen hänge ich so rum und denke,
Freitag ist eh der letzte Tag der Woche, da macht's nix, etwas
müde zu sein. Außerdem kann ich manchmal phänomenal
lange aufbleiben, auch bei frühem Aufstehen. Also bin
ich gestern so gegen 12 ins Bett geschlurft und irgendwie
dauerte es noch 'ne ganze Weile (keine Ahnung wie lange),
bis mal die Äuglein endgültig zu blieben.
Ich bin dann vorhin am frühen Nachmittag wieder gekommen.
Vernünftig wäre es, dann sofort den Großeinkauf,
den ich jedes WE mache, zu erledigen und 'ne Wäsche anzuschmeißen
und den Abwasch (der immer die Woche über stehen bleibt)
zu machen und einen der guten Kumpels anzurufen und vielleicht
noch so was sinnvolles wie MP3s erzeugen zu machen. Falls
irgendwas los ist, könnte ich gegen 21 Uhr damit loslegen
und dann so spätestens um Zweie wieder inner Heia verschwinden.
Dann hab' ich auch noch 'n bisschen vom Samstag.
Doch so läuft das nur
ganz, ganz selten. Heute zum Beispiel habe ich erst mal zuhause
die Zeitung gelesen.
Ach Mist, genau genommen interessiert mich meistens der größte
Teil der Welt überhaupt nicht!
Dann hab' ich mir 'ne Weile lang die CDs angesehen, die ich
gestern gekauft habe. Ein bisschen davon gehört habe
ich auch, nämlich vor allem die erwähnte Van
Der Graaf Generator. Bei CD2 wurde es mir dann aber doch
etwas zu abgedreht und nervig und da bin ich halt auf U2
umgestiegen.
Danach habe ich Mails abgefragt und ein paar kurze Internetbesuche
unternommen, zum Beispiel bei der nicht mehr existenten Lottoseite
und dabei auch ein paar Reviews neuer CDs gelesen. John
Wetton hat ja auch 'ne Neue draußen, zusammen mit
Geoff Downes, aber ich bin sehr im Zweifel, ob die
besser als sein letztes Werk Rock
of faith ist. Muss man wohl mal reinhören, habe ich
aber noch nirgendwo zu kaufen gesehen.
Dann habe ich mir das neue Ox-Fanzine geschnappt und die Kolumnen
weiter gelesen. Ah, genau, die haben auch gestern Abend meine
Nachtruhe hinausgeschoben, weil ich darin gelesen habe.
Die Kolumnen sind ein echter Höhepunkt des Heftes. Dabei
habe ich gesehen, wie viele Konzerte Jami Wolf wieder gesehen
hat und dass sie jetzt 'ne Doktorarbeit schreiben will. Also
auch Intellektuellenkrams und trotzdem Punkrock. Warum hab
ich nichtmal halb so viele Konzerte gesehen?
A propos: kürzlich sah ich Rubberslime in live
und auch wenn ich ihre neue CD nicht kenne, war's toll. Vor
allem wegen der alten Slime-Songs natürlich. Die
Rubbermaids fand ich nie gut. Aber Slime haben
mir mal viel bedeutet, auch wenn ich die jetzt auch nicht
mehr höre. Und von daher war das auch Nostalgie auf dem
Konzert, habe ich doch Slime niemals live gesehen.
Ja und die spielten auch Linke Spießer und da
stehe ich dann und frage ich: bin ich auch einer von denen?
Womit wir wieder bei obigen Gedanken wären!
Aber mal weiter im Tagesablauf.
Ich habe denn begonnen Hitlist vorzubereiten. Da hier eine
neue Hitlist anfängt, heißt das, auf allen anderen
Hauptmenüs den Link links in der Leiste anzubringen.
Ziemlich viel Arbeit.
Dann habe ich angefangen den Text zu tippen. Dazwischen kam
das Abendbrot, währenddessen ich im Ox weiter gelesen
habe. Es war auch eine Rezi vom Rubberslime Konzert
drin und dabei stand, die Band würde zeigen wie man in
Würde alt werden kann und trotzdem für immer Punk
bleibt. Genau dasselbe dachte ich auch nach dem Konzert! Und
es machte mit Mut und gute Laune.
Danach habe ich mir den zweiten
Teil des Films Crazy auf DVD angesehen. Ich hatte damit
vor ein paar Tagen angefangen. Komischerweise passte die Stimmung
im Film auch wieder genau zu meiner momentanen Stimmung. Ich
fühle mich ähnlich durcheinander wie die Jungs im
Film. Unterschied ist natürlich, dass es bei mir nicht
um die ersten Liebeserlebnisse geht, sondern andere Lebensdinge.
Auf der Bonus-DVD ist ein bisschen von der Musik im Film die
Rede und der Regisseur schreibt, Musik ist wohl in jungen
Jahren wichtiger. Shit on it! Musik ist bei mir wichtiger
denn je! Das wird auch hoffentlich nie aufhören. Ich
kann das nicht nachvollziehen, wie manche Menschen sogar ohne
Musik auskommen können.
Bester Song für mich das ruhige Stück von Vic
Chestnut, das muss ich mir unbedingt nochmal besorgen.
Ich hatte bereits mal eine CD von dem, aber die fand ich eher
langweilig.
Bis zu diesem Zeitpunkt hatte
ich denn zwei Pils getrunken. Wie ich mich kenne, läuft
das jetzt so weiter, dass ich hier den Krempel zuende mache
und weiter Bier trinke. Heute ist nix los, was mir auch ganz
gelegen kommt, weil ich denn mal so richtig ein erzählen
kann. Ich kann Hitlist auch eben mal zwischen vier und sechs
machen, aber so ist es schöner.
Und irgendwann ist die Seite fertig und ich werde weiter saufen
und laut Musik hören und dann ist es plötzlich drei
Uhr oder sogar vier und mit früh Aufstehen wird's auch
nix. So ist das meistens. Dafür gibt's dann morgen 'nen
feinen Schädel und das wo die ganze bekackte Hausarbeit
noch gemacht werden muss.
Als das letztens ganz ähnlich lief, habe ich sogar irgendwann
Kopfhörer aufgesetzt, um die Mucke trotz der späten
Uhrzeit auf voller Lautstärke hören zu können.
Dann habe ich dabei aus vollem Halse mitgesungen! Das war
wahrscheinlich für die Nachbarn nicht wesentlich besser,
als wenn ich gleich die Lautstärke beibehalten hätte.
Dann hätte man auch mein Gegröhle nicht gehört.
Heute habe ich inzwischen noch die erste Mother
Tongue und Nomansland von John Wetton reingeworfen.
Was nun das Jahr 1982 angeht,
so habe ich darüber nur wenig zu erzählen. In jenem
Jahr errang ich einen großartigen 3. Platz bei den Kreismeisterschaften
im Judo. Es gab allerdings nur vier Teilnehmer. Irgendwie
schaffte ich ein Unendschieden gegen einen davon und weil
dieser dann gegen die anderen Leute höher verlor als
ich, wurde ich insgesamt Dritter. Ohne einen Sieg.
Ich hörte damals Shakin Stevens und aus diesem
Grund - ich vergaß eben - hab' ich mir auch eben nochmal
eine Best-of von dem reingezogen. Ein paar Songs gehen ja
nun gar nicht, aber andere die ich von früher kenne,
und einige rock'n'rolligere sind ganz ok.
Was ich auch oft hörte,
allerdings unfreiwillig, war Fred vom Jupiter von Andreas
Doraus. Den Song mussten wir in der fünften und sechsten
Klasse ANDAUERND im Kanon singen und ich fand ihn so beschissen!!
Übel, übel.
Eine Platte, die ich noch nicht so lange kenne, ist Live
evil von Black Sabbath. Eben weil ich sie noch
nicht so lange kenne, ist sie aus der Hitlist rausgefallen,
aber da sie doch sehr gut ist, wollte ich sie hier einmal
erwähnen. Ronnie James Dio
bringt alte und neuere Sabbath-Songs mit seiner extrem
genialen Stimme.
Auch nicht vorkommen wird die erste Big
Country Single Harvest home, da der Song auch auf
ihrer ersten LP The crossing von 1983 ist.
1982 hatte ich einen Bodyguard.
Ich war nämlich sehr klein und schmächtig und der
Plan meiner Mutter "Ich schick' den Jungen zum Judo,
damit er sich behaupten kann." hat nur wenig gezündet
(s. oben).
Aber ich fand einen großen, kräftigen Kerl namens
Michael in meiner neuen Klasse, der nicht viele Freunde hatte
und aus irgendeinem Grund mich als Kumpel wählte. Der
beschützte mich dann, wenn die Horden von Asis mal wieder
Opfer suchten. Ich habe aber schon wenig später völlig
den Kontakt zu ihm verloren.
Hier herrscht im Moment ein
totales CD Chaos. Nicht nur wegen der riesigen Stapel, die
ich noch in MP3s verwandeln will, sondern auch wegen 1982.
Ich habe (wie immer) alles nochmal durchgehört, was ich
aus dem Jahr so habe. Zusätzlich wurde von mir auch schon
länger nix mehr zurück ins Regal geräumt (nach
dem Hören), so dass ich vor einem großen Berg Arbeit
stehe und mein Zimmer kaum betretbar ist.
So, gerade mal ein Räucherstäbchen
angezündet. War mir gerade nach, auch ohne Fields
Of The Nephilim oder so.
Gibt's denn noch was zu 1982
zu sagen?
Fucking lange her, das. Meine Hobbys zu der Zeit waren neben
Judo und Fußball noch Briefmarken sammeln und heulen.
Hab' ganz schön viel geweint als Kind. Aber nicht, weil
ich gelernt hätte, auch als Junge "mal alles rauszulassen".
Im Gegenteil, Muttern beschimpfte mich als "Memme"
wenn ich am flennen war.
Aber wenn man verprügelt wird, gehts halt manchmal nicht
anders. Fällt mir gerade ein, weil der "Benny"
in Crazy auch laufend weint.
Wobei der ja schon 16 ist und ich das ein bisschen übertrieben
finde. Soll wohl den sensiblen Charakter unterstreichen, aber
die Kumepls möchte ich mal sehen, bei denen man nicht
gleich unten durch ist, wenn da die Tränchen in der Öffentlichkeit
fließen. Egal ob's um Schnitten geht oder was.
Noch heute ist es völlig akzeptiert, wenn Mädchen
weinen, falls ihnen was Unangenehmes passiert. Auch dass sich
junge Mädels gegenseitig an den Händen fassen und
Küsschen geben ist ok. Aber Jungs dürfen sowas alles
nicht machen. "Schwule Sau", immer noch ein übles
Schimpfwort. Nee, da möchte man kein schwuler Jugendlicher
sein. Das ist noch bekackter als ein normaler Jugendlicher
zu sein.
1982 hörte für
mich der Kontakt mit den Mädchen auf. Vorher waren die
normale Spielkameraden und dann ging auf einmal nichts mehr.
Ein bis zwei Jahre später wurden sie sogar überheblich
und fanden alle gleichaltrigen Jungs zum Lachen. Ein Mädel
aus meiner Klasse war auch Expertin in der Spezialdisziplin
"in die Eier treten". Großartig.
Diese Erfahrungen und zusätzlich Schüchternheit
haben dann dazu geführt, dass ich die nächsten paar
Jahre jeden Kontakt mit dem anderen Geschlecht absolut vermied.
Erst in der Oberstufe änderte sich das.
Damit ist das Gelaber für
heute zuende. Reicht ja auch.
Nur ein kleines Erlebnis gerade noch: eben laufe ich zur Toilette,
um das Pilsbier wegzubringen. Und mit einem bitteren Geschmack
im Mund muss ich dringend mal ausspucken. Ich öffne den
Klodeckel, rotze da rein und...
... sehe sofort, dass ich mitten auf die Brille getroffen
habe.
... zum Abschluss noch das wichtige Textzitat:
Happy talkin' talkin happy talk,
Talk about things you'd like to do.
You've got to have a dream,
If you don't have a dream,
How you gonna make a dream come true?
And if you don't talk happy
And you never have a dream
Then you'll never have a dream come true.
Hitlist: [hit-list]
engl.-amerik.; ergibt sich aus hit und list
Hit:
Hit: [hit] engl.-amerik.;
Schlag m; (Seiten)Hieb m; Glücksfall
m; Treffer m; thea., (Musik-Bizz)
Schlager: ein Song, der nicht zwingend gut sein
muss, aber sehr populär ist.
List:
List:
[list] engl.-amerik.; Liste f, Ver-
zeichnis n; Auflistung: besonders Männer
neigen dazu Ranglisten zu erstellen. Zum einen gibt
es ihrem Fetisch einen gewissen wissenschaftlichen
Anstrich, zum zweiten läßt sich herrlich
darüber diskutieren.
Anspieltipp:
Für Statistik-Freaks:
Statistik die; -, -en:
1. (ohne Plural) wissenschaftliche Methode zur zahlenmäßigen
Erfassung, Untersuchung u. Darstellung von Massen-
erscheinungen.
2. [schriftlich] dar-
gestelltes Ergebnis einer Untersuchung nach der
statistischen Methode.
3. Auswertung einer großen Zahl physika-
lischer Größen zur Bestimmung von physikalischen
Gesetzen.