harveys hitlist: ein Leben auf dem Plattenteller hitlist - ein leben auf dem plattenteller
Hitlist
 



Hitlist 1982
1
Peter Gabriel: 4
2
The Cure: Pornography
3
Exploited: Troops of tomorrow
4
Jethro Tull: Broadsword and the beast
5
Twelfth Night: Fact and fiction
6
Misfits & Trio
7
Asia & Camel
8
Hits aus 1982

 

Hitlist 1982

Ach Freunde, ich weiß nicht ob ich mich freuen soll oder in Depressionen versinke.

Grund zum Freuen ist vor allem das Wochenende, welches heute, am Freitag, startet. Auch nicht schlecht ist, dass mir diese Woche auf der Arbeit gesagt wurde, ich machte meine Sache ganz toll. Ist ja mal besser als wenn's ganz scheisse wär.
Aber, ja genau, es gibt ein aber. War ja klar. Mit der genannten Aussage ist auch verbunden, dass ich alle möglichen neuen Aufgaben übernehmen soll. Und ich weiss nicht, ob ich das will. Ich weiß auch nicht, was ich mache, wenn ich's nicht will. Da kommt man auch schlecht raus, wenn man gesagt bekommt: "Sie machen das so toll, wollen Sie nicht mal dies und das machen?"
Ich bin jedenfalls schlecht darin, Leute vor den Kopf zu stoßen und ich mache mir auch sehr ungerne Feinde bzw. Chefs, die sich über mich ärgern. Das ist nicht so punkrockig und irgendwo ist mein Leben auch nicht Punkrock. Man rutscht doch so nach und nach in alle möglichen bürgerlichen Verhaltensweisen rein und dabei will ich das gar nicht.

Andererseits will ich auch kein Außenseiter sein. Wer hier mehr gelesen hat, weiss dass der Harvey als Kind öfter mal Außenseiter war. Und das ist scheisse. Nun würde ich gerne das Kunststück versuchen, mit den meisten Leuten gut auszukommen, meine Sachen gut zu machen und trotzdem mein eigenes Ding durchzuziehen und mir den Individualismus zu bewahren.
Aber mir scheint, sobald die Mitmenschen etwas mehr durchschauen, was für ein Typ man ist, da wenden sich schon einige "kopfschüttelnd" ab. Hört denn diese Scheisse nie auf?
Als Jugendlicher war das Leben verdammt hart, nicht so leicht zu bewältigen. Nicht, weil ich Hunger litt oder von Papa misshandelt wurde, einfach psychisch mit der Welt und allem fertig zu werden. Und jetzt bin ich lange "erwachsen" und es ist schon wieder so. Ich komme mir wie ein kleines Kind vor, das nicht so recht Bescheid weiss und umringt ist von Leuten, die sagen wo's langgeht. Es nützt ja auch nichts, wenn ich mich innen drin für 'nen tollen Typen halte und die Welt verbessern will oder einfach nur ganz dolle individuell sein will und nach außen ist nix davon zu merken. Aber es ist eben auch schwer und unlustig wenn man allein dasteht mit seinem Anderssein.

Die beste Möglichkeit wäre es also mal wieder, ganz groß im Lotto zu gewinnen. Und als ich das versuche, sehe ich, dass die Internettippzentrale mit dem letzten Gewinn von ca. 10 Euro, der noch auf meinem virtuellen Konto lagerte, in die ewigen Jagdgründe entfleucht ist. Gibt's nicht mehr die Seite! Fuck!
Wir lernen: nicht im Netz Lotto spielen. Warum auch, hier ist eine Annahmestelle nur 200m entfernt und da verdient der nette Türke, der mir auch manchmal tolle Musikzeitschriften verkauft, dran.

Mein Unwohlsein kommt auch daher, dass die Anzahl der in etwa gleichaltrigen Leute, mit denen ich etwas anfangen kann, nach und nach auch immer weniger wird. Und damit meine ich nicht nur die richtigen Kumpels, sondern auch die potenziellen, also Menschen, die von ihren Interessen, ihrem Aussehen oder ihrer Art her wie mögliche Seelenverwandte erscheinen. Alles um mich rum ist am Zusammenziehen, Heiraten, Kinder zeugen oder kriegen und die Gedanken, die mit so was verbunden sind, gehen ganz weit an meinen Interessen vorbei und sind auch nicht Punkrock. Aber vielleicht hätt' ich auch nicht so intellektuellen Scheiss studieren sollen, sondern 'ne vernünftige normale Arbeit mit den Händen machen sollen.
Da kommen dann bestimmt nicht Leute und erzählen einem was von der neusten Kunstausstellung oder der unglaublich gelungenen Inszenierung eines Klassikers. Wovon ich komplett überhaupt keine Ahnung habe.
Andererseits, wenn ich 'nem beliebigen Malocher etwas von der neusten Audioslave oder Van Der Graaf Generator oder auch Alkaline Trio (so von wegen Punkrock) erzähle, dann stoße ich da genauso auf Unverständnis wie vorher die anderen Leute mit ihrem Kulturkram.

Das erfordert mal einen Musikwechsel. Eben habe ich noch U2 gehört, jetzt kommt 'ne alte Stiff Little Fingers. Geil.

Aber nun, so schlimm ist das alles doch wieder nicht mit den Seelenverwandten, immerhin finde ich immer noch 'nen Kumpel zum Saufen!
Was aber richtig scheisse war diese Woche, ist dass ich ein geniales Konzert verpasst habe. Ich musste auch für die Arbeit noch einige Dinge erledigen und das hat leider ewig lange gedauert. Das Konzert war für 21:00 Uhr angesetzt, wobei ich mal vermutet habe, dass es erst um 22:00 anfängt. Ich war denn etwa um diese Zeit mit allem fertig und zwar so richtig, fertig, meine ich.
Und da dachte ich mir denn, scheisse wenn ich mich jetzt noch da hin schleppe und dann komme ich ca. um 1 Uhr ins Bett und morgen soll ich um kurz vor 6 aufstehen, das klappt doch alles nicht. Bin halt nicht hart genug. Aber auf Dauer wenig schlafen konnte ich noch nie gut, eher im Gegenteil. Ich war schon immer sehr gut darin, auf Dauer lange auszuschlafen. Aber das geht inzwischen auch oft nicht mehr, weil die innere Uhr sich nicht so schnell von Woche auf Wochenende umstellt.

Heute zum Beispiel habe ich mich um 6:10 Uhr völlig übermüdet aus den Federn gehoben. Das geht mir ganz oft am Freitag so und zwar nicht, weil ich Donnerstags bis tief in die Nacht Hitlist tippe. Das war früher mal, jetzt packe ich das meistens am Do nicht mehr. Stattdessen hänge ich so rum und denke, Freitag ist eh der letzte Tag der Woche, da macht's nix, etwas müde zu sein. Außerdem kann ich manchmal phänomenal lange aufbleiben, auch bei frühem Aufstehen. Also bin ich gestern so gegen 12 ins Bett geschlurft und irgendwie dauerte es noch 'ne ganze Weile (keine Ahnung wie lange), bis mal die Äuglein endgültig zu blieben.
Ich bin dann vorhin am frühen Nachmittag wieder gekommen. Vernünftig wäre es, dann sofort den Großeinkauf, den ich jedes WE mache, zu erledigen und 'ne Wäsche anzuschmeißen und den Abwasch (der immer die Woche über stehen bleibt) zu machen und einen der guten Kumpels anzurufen und vielleicht noch so was sinnvolles wie MP3s erzeugen zu machen. Falls irgendwas los ist, könnte ich gegen 21 Uhr damit loslegen und dann so spätestens um Zweie wieder inner Heia verschwinden. Dann hab' ich auch noch 'n bisschen vom Samstag.

Doch so läuft das nur ganz, ganz selten. Heute zum Beispiel habe ich erst mal zuhause die Zeitung gelesen.
Ach Mist, genau genommen interessiert mich meistens der größte Teil der Welt überhaupt nicht!
Dann hab' ich mir 'ne Weile lang die CDs angesehen, die ich gestern gekauft habe. Ein bisschen davon gehört habe ich auch, nämlich vor allem die erwähnte Van Der Graaf Generator. Bei CD2 wurde es mir dann aber doch etwas zu abgedreht und nervig und da bin ich halt auf U2 umgestiegen.
Danach habe ich Mails abgefragt und ein paar kurze Internetbesuche unternommen, zum Beispiel bei der nicht mehr existenten Lottoseite und dabei auch ein paar Reviews neuer CDs gelesen. John Wetton hat ja auch 'ne Neue draußen, zusammen mit Geoff Downes, aber ich bin sehr im Zweifel, ob die besser als sein letztes Werk Rock of faith ist. Muss man wohl mal reinhören, habe ich aber noch nirgendwo zu kaufen gesehen.
Dann habe ich mir das neue Ox-Fanzine geschnappt und die Kolumnen weiter gelesen. Ah, genau, die haben auch gestern Abend meine Nachtruhe hinausgeschoben, weil ich darin gelesen habe.
Die Kolumnen sind ein echter Höhepunkt des Heftes. Dabei habe ich gesehen, wie viele Konzerte Jami Wolf wieder gesehen hat und dass sie jetzt 'ne Doktorarbeit schreiben will. Also auch Intellektuellenkrams und trotzdem Punkrock. Warum hab ich nichtmal halb so viele Konzerte gesehen?
A propos: kürzlich sah ich Rubberslime in live und auch wenn ich ihre neue CD nicht kenne, war's toll. Vor allem wegen der alten Slime-Songs natürlich. Die Rubbermaids fand ich nie gut. Aber Slime haben mir mal viel bedeutet, auch wenn ich die jetzt auch nicht mehr höre. Und von daher war das auch Nostalgie auf dem Konzert, habe ich doch Slime niemals live gesehen. Ja und die spielten auch Linke Spießer und da stehe ich dann und frage ich: bin ich auch einer von denen? Womit wir wieder bei obigen Gedanken wären!

Aber mal weiter im Tagesablauf.
Ich habe denn begonnen Hitlist vorzubereiten. Da hier eine neue Hitlist anfängt, heißt das, auf allen anderen Hauptmenüs den Link links in der Leiste anzubringen. Ziemlich viel Arbeit.
Dann habe ich angefangen den Text zu tippen. Dazwischen kam das Abendbrot, währenddessen ich im Ox weiter gelesen habe. Es war auch eine Rezi vom Rubberslime Konzert drin und dabei stand, die Band würde zeigen wie man in Würde alt werden kann und trotzdem für immer Punk bleibt. Genau dasselbe dachte ich auch nach dem Konzert! Und es machte mit Mut und gute Laune.

Danach habe ich mir den zweiten Teil des Films Crazy auf DVD angesehen. Ich hatte damit vor ein paar Tagen angefangen. Komischerweise passte die Stimmung im Film auch wieder genau zu meiner momentanen Stimmung. Ich fühle mich ähnlich durcheinander wie die Jungs im Film. Unterschied ist natürlich, dass es bei mir nicht um die ersten Liebeserlebnisse geht, sondern andere Lebensdinge.
Auf der Bonus-DVD ist ein bisschen von der Musik im Film die Rede und der Regisseur schreibt, Musik ist wohl in jungen Jahren wichtiger. Shit on it! Musik ist bei mir wichtiger denn je! Das wird auch hoffentlich nie aufhören. Ich kann das nicht nachvollziehen, wie manche Menschen sogar ohne Musik auskommen können.
Bester Song für mich das ruhige Stück von Vic Chestnut, das muss ich mir unbedingt nochmal besorgen. Ich hatte bereits mal eine CD von dem, aber die fand ich eher langweilig.

Bis zu diesem Zeitpunkt hatte ich denn zwei Pils getrunken. Wie ich mich kenne, läuft das jetzt so weiter, dass ich hier den Krempel zuende mache und weiter Bier trinke. Heute ist nix los, was mir auch ganz gelegen kommt, weil ich denn mal so richtig ein erzählen kann. Ich kann Hitlist auch eben mal zwischen vier und sechs machen, aber so ist es schöner.
Und irgendwann ist die Seite fertig und ich werde weiter saufen und laut Musik hören und dann ist es plötzlich drei Uhr oder sogar vier und mit früh Aufstehen wird's auch nix. So ist das meistens. Dafür gibt's dann morgen 'nen feinen Schädel und das wo die ganze bekackte Hausarbeit noch gemacht werden muss.
Als das letztens ganz ähnlich lief, habe ich sogar irgendwann Kopfhörer aufgesetzt, um die Mucke trotz der späten Uhrzeit auf voller Lautstärke hören zu können. Dann habe ich dabei aus vollem Halse mitgesungen! Das war wahrscheinlich für die Nachbarn nicht wesentlich besser, als wenn ich gleich die Lautstärke beibehalten hätte. Dann hätte man auch mein Gegröhle nicht gehört.
Heute habe ich inzwischen noch die erste Mother Tongue und Nomansland von John Wetton reingeworfen.

Was nun das Jahr 1982 angeht, so habe ich darüber nur wenig zu erzählen. In jenem Jahr errang ich einen großartigen 3. Platz bei den Kreismeisterschaften im Judo. Es gab allerdings nur vier Teilnehmer. Irgendwie schaffte ich ein Unendschieden gegen einen davon und weil dieser dann gegen die anderen Leute höher verlor als ich, wurde ich insgesamt Dritter. Ohne einen Sieg.
Ich hörte damals Shakin Stevens und aus diesem Grund - ich vergaß eben - hab' ich mir auch eben nochmal eine Best-of von dem reingezogen. Ein paar Songs gehen ja nun gar nicht, aber andere die ich von früher kenne, und einige rock'n'rolligere sind ganz ok.

Was ich auch oft hörte, allerdings unfreiwillig, war Fred vom Jupiter von Andreas Doraus. Den Song mussten wir in der fünften und sechsten Klasse ANDAUERND im Kanon singen und ich fand ihn so beschissen!! Übel, übel.
Eine Platte, die ich noch nicht so lange kenne, ist Live evil von Black Sabbath. Eben weil ich sie noch nicht so lange kenne, ist sie aus der Hitlist rausgefallen, aber da sie doch sehr gut ist, wollte ich sie hier einmal erwähnen. Ronnie James Dio bringt alte und neuere Sabbath-Songs mit seiner extrem genialen Stimme.
Auch nicht vorkommen wird die erste Big Country Single Harvest home, da der Song auch auf ihrer ersten LP The crossing von 1983 ist.

1982 hatte ich einen Bodyguard. Ich war nämlich sehr klein und schmächtig und der Plan meiner Mutter "Ich schick' den Jungen zum Judo, damit er sich behaupten kann." hat nur wenig gezündet (s. oben).
Aber ich fand einen großen, kräftigen Kerl namens Michael in meiner neuen Klasse, der nicht viele Freunde hatte und aus irgendeinem Grund mich als Kumpel wählte. Der beschützte mich dann, wenn die Horden von Asis mal wieder Opfer suchten. Ich habe aber schon wenig später völlig den Kontakt zu ihm verloren.

Hier herrscht im Moment ein totales CD Chaos. Nicht nur wegen der riesigen Stapel, die ich noch in MP3s verwandeln will, sondern auch wegen 1982. Ich habe (wie immer) alles nochmal durchgehört, was ich aus dem Jahr so habe. Zusätzlich wurde von mir auch schon länger nix mehr zurück ins Regal geräumt (nach dem Hören), so dass ich vor einem großen Berg Arbeit stehe und mein Zimmer kaum betretbar ist.

So, gerade mal ein Räucherstäbchen angezündet. War mir gerade nach, auch ohne Fields Of The Nephilim oder so.

Gibt's denn noch was zu 1982 zu sagen?
Fucking lange her, das. Meine Hobbys zu der Zeit waren neben Judo und Fußball noch Briefmarken sammeln und heulen.
Hab' ganz schön viel geweint als Kind. Aber nicht, weil ich gelernt hätte, auch als Junge "mal alles rauszulassen". Im Gegenteil, Muttern beschimpfte mich als "Memme" wenn ich am flennen war.
Aber wenn man verprügelt wird, gehts halt manchmal nicht anders. Fällt mir gerade ein, weil der "Benny" in Crazy auch laufend weint.
Wobei der ja schon 16 ist und ich das ein bisschen übertrieben finde. Soll wohl den sensiblen Charakter unterstreichen, aber die Kumepls möchte ich mal sehen, bei denen man nicht gleich unten durch ist, wenn da die Tränchen in der Öffentlichkeit fließen. Egal ob's um Schnitten geht oder was.
Noch heute ist es völlig akzeptiert, wenn Mädchen weinen, falls ihnen was Unangenehmes passiert. Auch dass sich junge Mädels gegenseitig an den Händen fassen und Küsschen geben ist ok. Aber Jungs dürfen sowas alles nicht machen. "Schwule Sau", immer noch ein übles Schimpfwort. Nee, da möchte man kein schwuler Jugendlicher sein. Das ist noch bekackter als ein normaler Jugendlicher zu sein.

1982 hörte für mich der Kontakt mit den Mädchen auf. Vorher waren die normale Spielkameraden und dann ging auf einmal nichts mehr. Ein bis zwei Jahre später wurden sie sogar überheblich und fanden alle gleichaltrigen Jungs zum Lachen. Ein Mädel aus meiner Klasse war auch Expertin in der Spezialdisziplin "in die Eier treten". Großartig.
Diese Erfahrungen und zusätzlich Schüchternheit haben dann dazu geführt, dass ich die nächsten paar Jahre jeden Kontakt mit dem anderen Geschlecht absolut vermied. Erst in der Oberstufe änderte sich das.

Damit ist das Gelaber für heute zuende. Reicht ja auch.
Nur ein kleines Erlebnis gerade noch: eben laufe ich zur Toilette, um das Pilsbier wegzubringen. Und mit einem bitteren Geschmack im Mund muss ich dringend mal ausspucken. Ich öffne den Klodeckel, rotze da rein und...
... sehe sofort, dass ich mitten auf die Brille getroffen habe.


... zum Abschluss noch das wichtige Textzitat:

Happy talkin' talkin happy talk,
Talk about things you'd like to do.
You've got to have a dream,
If you don't have a dream,
How you gonna make a dream come true?
And if you don't talk happy
And you never have a dream
Then you'll never have a dream come true.

Captain Sensible "Happy talk"  


Stay alive and rock on,
Harvey
(3.6.05)

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Hitlist:
Hitlist: [hit-list] engl.-amerik.; ergibt sich aus hit und list

Hit:
Hit: [hit] engl.-amerik.; Schlag m; (Seiten)Hieb m; Glücksfall m; Treffer m; thea., (Musik-Bizz) Schlager: ein Song, der nicht zwingend gut sein muss, aber sehr populär ist.

List:
List: [list] engl.-amerik.; Liste f, Ver- zeichnis n; Auflistung: besonders Männer neigen dazu Ranglisten zu erstellen. Zum einen gibt es ihrem Fetisch einen gewissen wissenschaftlichen Anstrich, zum zweiten läßt sich herrlich darüber diskutieren.

Anspieltipp:

Für Statistik-Freaks:
Statistik die; -, -en:
1. (ohne Plural) wissenschaftliche Methode zur zahlenmäßigen Erfassung, Untersuchung u. Darstellung von Massen- erscheinungen.
2. [schriftlich] dar-
gestelltes Ergebnis einer Untersuchung nach der statistischen Methode.
3. Auswertung einer großen Zahl physika-
lischer Größen zur Bestimmung von physikalischen Gesetzen.
Statistik: