Ich habe immer noch aus den 90ern
die meisten Tonträger. Aber ich strecke
meine Fühler auch immer mehr in die 70er
aus.
Es gibt so viel gute alte Musik zu entdecken!
Zum Jahr 1977 habe ich keine
besondere Beziehung. Als ich begann, mich stärker für
Musik zu interessieren, da kam mir 1977 sehr, sehr weit weg
vor. Sachen aus diesem Jahr waren Oldies.
Mir ist allerdings aufgefallen,
dass ich deutlich mehr Vinyl von damals habe, als dies bei
späteren Jahren der Fall ist. Ich glaube fast, das nimmt
in etwa die Stellung ein, die kopierte CDs in den letzten
Jahren haben: wenn ich sie richtig gut finde, ersetze ich
sie durch eine Original-CD (irgendwann jedenfalls).
Singles besitze ich aus dem
jahr 1977 gar nicht! Obwohl meine ältesten Singles durchaus
noch ein paar Jahre älter sind.
Hmm, ok, eine Single habe ich doch. Es ist Das Lied der
Schlümpfe. Und: ich habe diese NICHT damals geschenkt
bekommen, sondern es ist ein Erbstück. D.h. meine Großtante
hat sich selber diese Single (im Alter von 62 Jahren) gekauft!
Tja, das war wohl ein Song für Kinder und Omas. Unglaublich,
wie man mit sowas Erfolg haben konnte.
Was ich heute hier mache,
ist denn auch nur eine Diashow. Abgesehen davon, dass ich
mal darauf hinweise, den Song zu dem Textzitat (s. unten)
anzutesten.
Die Diashow beginnt mit der
Feststellung, dass 1977 lange Haare bis zum Nacken bei Rockmusikern
ziemlich "in" waren. Als ersten Beweis gibt's dazu
die Mitglieder von Detective.
(Bild von der It takes one to
know-LP, 1977)
Diese Leute waren ein bisschen auf
dem Disco-Trip!
Naja, war ja auch eine Art Rock'n'roll Band.
Gut finde ich v.a. die Frisur des ganz rechten und natürlich
die genialen Anzüge.
Der erste von links ist übrigens Tony Kaye, ehemals
Keyboarder bei Yes.
Die übelsten Outfits
hatten aber zwei andere Kerle, die zu der Zeit schon als Musiker
des Alan Parsons Project bekannt
waren, aber selber die Gruppe Pilot betrieben. Links
(unten): Ian Bairnson und David Paton.
Eigentlich war es aber nicht
nur die Zeit der nackenlangen Haare, sondern auch die der
Vollbärte. Und zwar beides zusammen! Uahh!
Prominentes Beispiel und kaum wieder zu erkennen (rechts)
Phil Collins! Zu dieser Zeit
schon Sänger bei Genesis.
(Bild von Two's a crowd-LP,
1977)
(Bild von der Brand X-LP
Moroccan roll, 1977)
Und zum Beweis der Haare+Vollbart
Aussage hier noch mehr schöne Bildchen. Erst links zwei
ganz tolle und witzische Kerls von Supertramp
und dann rechts der extra böse guckende Rick Wakeman
(zu der Zeit Keyboarder von Yes):
(Bild von Even in the quietest
moments-LP, 1977)
(Bild von der LP Criminal record,
1977)
Ich hab mir denn nach ausgiebigem
Studium dieser Fotos überlegt, dass ich mir jetzt auch
so'ne Frisur mit Bart zulege.
Passt doch super: bin ja eh total retro und bekloppt auch.
Feine Sache!
... zum Abschluss noch das wichtige Textzitat:
I'm a dreamer, and you know
I'm a schemer with an eye for a show.
It's my imagination when I get low,
And the truth is I don't think I'll ever
go.
When the music's playing, that's when
it changes,
And no longer do we seem like total strangers.
It's all those words which always get
in the way
Of what you want to say.
Hitlist: [hit-list]
engl.-amerik.; ergibt sich aus hit und list
Hit:
Hit: [hit] engl.-amerik.;
Schlag m; (Seiten)Hieb m; Glücksfall
m; Treffer m; thea., (Musik-Bizz)
Schlager: ein Song, der nicht zwingend gut sein
muss, aber sehr populär ist.
List:
List:
[list] engl.-amerik.; Liste f, Ver-
zeichnis n; Auflistung: besonders Männer
neigen dazu Ranglisten zu erstellen. Zum einen gibt
es ihrem Fetisch einen gewissen wissenschaftlichen
Anstrich, zum zweiten läßt sich herrlich
darüber diskutieren.
Anspieltipp:
Für Statistik-Freaks:
Statistik die; -, -en:
1. (ohne Plural) wissenschaftliche Methode zur zahlenmäßigen
Erfassung, Untersuchung u. Darstellung von Massen-
erscheinungen.
2. [schriftlich] dar-
gestelltes Ergebnis einer Untersuchung nach der
statistischen Methode.
3. Auswertung einer großen Zahl physika-
lischer Größen zur Bestimmung von physikalischen
Gesetzen.